Radarsensor RAD78P für hochpräzise Distanzänderungsmessung

Mit einer einmaligen Linearität von ±1 µm, einer echtzeitfähigen Messrate von 500 Hz und einer leistungsfähigen Profinet-Industrieschnittstelle zur einfachen Integration in die Maschinensteuerung eröffnet der schnelle, präzise Radarsensor neue Anwendungsgebiete, in denen Messtechnik bisher nicht zum Einsatz kam.

Radarsensor RAD78P für hochpräzise Distanzänderungsmessung

Mit einer einmaligen Linearität von ±1 µm, einer echtzeitfähigen Messrate von 500 Hz und einer leistungsfähigen Profinet-Industrieschnittstelle zur einfachen Integration in die Maschinensteuerung eröffnet der schnelle, präzise Radarsensor neue Anwendungsgebiete, in denen Messtechnik bisher nicht zum Einsatz kam.

Funktionsprinzip Distanzänderungsmessung

  1. Ausrichtung des Sensors auf das Zielobjekt.
  2. Festlegung der ermittelten Position als Bezugspunkt (Nullpunkt D0) für die weiteren Messungen.
  3. Jede Bewegung des Zielobjektes (D1) wird als Distanzänderung ∆d in Bezug zum Nullpunkt D0 ermittelt.
  4. Die Linearität der Messung entspricht ±0,1 % der erfolgten Distanzänderung ∆d.Für kleinste Änderungen der Position des Zielobjektes ergeben sich so extrem geringe Linearitätsabweichungen.

Vorteile von Kübler Radarsensoren


HOCHPRÄZISE

HOCHPRÄZISE

Für die Messung von geringen Distanzänderungen in höchster Genauigkeit mit einer Linearität bis ±1 µm!

VERLÄSSLICH

VERLÄSSLICH

Zuverlässige und schnelle Messung auch bei Staub, Dampf, Rauch, Vibrationen oder extremen Temperaturen

WIRTSCHAFTLICH

WIRTSCHAFTLICH

Minimaler Wartungsaufwand: 
keine beweglichen Teile –  kontaktlose Messung – kaum Reinigung nötig

Funktionsbeispiele Distanzänderungsmessung RAD78P


Überwachung des Rundlaufes von Walzen

Erkennung von kleinsten Ungenauigkeiten im Rundlauf von Walzen, die zum Beispiel auf Lagerschäden oder Defekten in der Oberfläche hinweisen können.

Die Oberfläche der Walze wird vom Radarsensor erfasst und als Nullpunkt festgelegt – D0.Bei Drehung der Walze werden kleinste Abweichungen der Oberfläche in Bezug zu D0 erfasst.

Überwachung von Oberflächenstrukturen

Bei der Produktion oder Verarbeitung von Plattenmaterial können kleinste Abweichungen in der Oberfläche (Veränderungen der Dicke, schadhafte Stellen durch Produktionsfehler) erkannt werden.

Erfassung der Abstandsänderung von einem Sollwert (Nullpunkt D0) zu einem Ist-Wert in der Oberfläche von Materialien, die am Radarsensor vorbei bewegt werden.

Hochpräzises Bauwerks- und Brückenmonitoring

Überwachung kleinster Distanzänderungen im µmBereich zur frühzeitigen Erkennung von unzulässigen Abweichungen bevor ein Schaden entsteht.

Eine Möglichkeit zur Überwachung des Brückenzustands ist die sensorgestützte Überwachung der Brückenvibrationen und -durchbiegung bei der Überquerung bzw. Belastung durch schwere Fahrzeuge. Der Sensor wird hierzu einfach unterhalb der Brücke montiert und misst dann kontinuierlich den Abstand zum Boden – z. B. zum Straßenbelag. Über die Distanzänderung ermittelt der Radarsensor mit hoher Genauigkeit selbst kleinste Schwingungen der Brücke.

Radarsensoren für hochpräzise Distanzänderungsmessungen im µm-Bereich


Schnell und hoch-präzise mit maximalem Fokus und echtzeitfähiger Messrate von 500 Hz.

  • Linearität 0,1% der ermittelten Abstandsänderung
  • Schmaler Öffnungswinkel ±1,5° für hohes Messsignal
  • Wiederholgenauigkeiten bis ±1 µm
  • 0,1 m bis 40 m Messbereich
  • Intelligentes Zubehör zur einfachen Inbetriebnahme sowie 
    für den Schutz vor großer Hitze
  • PROFINET-Schnittstelle

Maximale Signalstärke

Montageplatte zur Winkel-Feinjustierung

Für ein optimales Messergebnis ist die exakte Ausrichtung 
des Sensors auf das Messobjekt entscheidend. Die maximale 
Signalstärke der reflektierten Radarwelle wird mit der 
rechtwinkligen Ausrichtung des Radarsensors zur Oberfläche des 
Messobjektes erreicht. Gerade bei schmalem Öffnungswinkel 
sind die Toleranzen für eine Abweichung von der Senkrechten 
relativ klein, um überhaupt ein Signal zu empfangen.

Zur Winkel-Feinjustierung des Radarsensors RAD7xx die eine 
spezielle Monatgeplatte. Über 2 Justierschrauben lässt sich die 
Platte bis ±2 mm horizontal und ±1,5 mm vertikal verstellen.
Über Gewindbohrungen lässt sich der RAD7xx sowohl direkt 
alsauch mit dem Hitzeschutzgehäuse an der Montageplatte 
befestigen

Winkelreflektor zur Optimierung der Signalstärke in der Applikation

Unebene Oberflächen oder problematische Fokusierung auf ein 
Zielobjekt in größerer Entfernung können die Signalstärke des zu 
empfangenden Radarsignals stark beeinflussen. Zur Steigerung 
der Signalstärke für eine höhere Messgenauigkeit können hier 
Winkelreflektoren beitragen.

  • Erhöhung der Signalstärke, die von einem Ziel empfangen wird.
  • Vergrößerung des möglichen Winkels zwischen Sensor und Ziel.







Winkelreflektoren „bündeln“ die Radarsignale über einen größeren 
Bereich. Die Geometrie ist so ausgelegt, dass Reflektionen an jeder 
Stelle (b+c) den gleichen Weg zum Sensor hin und zurück legen wie 
die direkte Reflektion (a) im 90° Winkel.

Maximaler Hitzeschutz

Hitzeschutzgehäuse mit Anschluss für Luftkühlung

Das Hitzeschutzgehäuse für die Radarsensoren RAD7xx verfügt 
über ein aktives Kühlsystem. Es ermöglicht den Betrieb der 
Sensoren bei auch bei extremen Umgebungstemperaturen bis 
1600 °C.