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Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei besucht Kübler

Unternehmen

18. August 2021

Die Geschäftsleitung der Kübler Group in Villingen-Schwenningen und Thorsten Frei, Mitglied des Bundestages (MdB) haben anlässlich seines Besuchs im Unternehmen Kübler die Bedürfnisse der mittelständischen Industrie diskutiert.

Aus Sicht der Unternehmer Gebhard und Lothar Kübler tue die neue Regierung gut mehr dafür zu tun, dass Deutschland und Europa sich durch Technologie und hohe Wirtschaftskraft, gegen China und USA halten könne und auch in Zukunft ernst genommen würde. Deutschland ruhe sich derzeit viel zu stark auf den Erfolgen der Vergangenheit aus und der Bevölkerung würde der Ernst der Lage nicht ausreichend vermittelt. Es ginge inzwischen nicht mehr nur um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, sondern mit Blick auf China um einen Systemwettbewerb, also die Erhaltung unserer Demokratie, die China als Schwäche des Westens auslegt. Dazu sollte Europa in Umwelttechnologien, Mobilitätstechnologien usw., eine technologische Führungsrolle viel konsequenter anstreben, Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen mit viel höherem Tempo vorantreiben und die Rahmenbedingungen für nachhaltige Investitionen verbessern. Thorsten Frei teilte diese Einschätzung, und unterstrich, dass der Plan einiger Parteien eine Vermögenssteuer einführen zu wollten, Gift für den starken Mittelstand in Deutschland wäre, denn dies würde ihn schwächen statt zu stärken.  

Nach einer Unternehmensvorstellung und anschließendem Rundgang zeigte sich Frei sichtlich beeindruckt, dass Kübler bislang die Corona-Krise vergleichsweise schnell hinter sich gelassen hat. Im Gespräch mit Thorsten Frei erklärten die Unternehmer Gebhard und Lothar Kübler, sowie der Vertriebs Geschäftsführer Martin Huth, dass man 2021 ein Umsatzplus von 15 Prozent für möglich halte, wenn die angespannte Materialsituation nicht einen Strich durch die Rechnung mache. Die Lieferzeiten schnellten derzeit von Wochen auf viele Monate hoch und alle Materialien verteuerten sich massiv, mit Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ergebnis von Kübler, obwohl man auch durch Preisanpassungen reagiere. 

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, legt Kübler einen Fokus auf die Entwicklung von Industrie 4.0 gerechten Produkten. Insgesamt arbeiten 15 Prozent aller Mitarbeiter in Deutschland in der Entwicklung und Industrialisierung. Ein konkretes Beispiel der neuen Innovationen nannte Kübler auch: es geht um neue Drehgeber oder Schleifringe, die in Generatoren oder Antrieben eingebaut würden und neben ihrer Grundfunktion nun auch Daten für eine vorbeugende Wartung ermittelten oder übertragen können. So sparten Endkunden teure Maschinenausfälle. Grundsätzlich werden integrierte Kübler Drehgeber auch für energieeffiziente Motoren zwingend benötigt. Das sei einer von mehreren Bausteinen auf dem Weg zur Klimaneutralität bei Kübler.

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Sabine Keuser
Referentin der Geschäftsführung

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