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Ein Brunnen für Kinder in Afrika

Unterricht
Unterricht
Angefangen hat alles mit einer Idee der Azubis bei Kübler. Für die Weihnachtsfeier 2012 plante die illustre Runde ein Fragequiz, an dessen Ende eine namhafte Spende für einen guten Zweck ausgelobt werden sollten. Die beiden Geschäftsführer Gebhard und Lothar Kübler waren sofort angetan von diesem Vorschlag und sagten ihre finanzielle Unterstützung zu. Ihnen gefiel besonders jener Gedanke, dass junge Menschen anderen jungen Menschen helfen wollen, denen es ungleich schlechter geht. Gesagt, getan, und so unterstützt die Kübler Gruppe nun bereits zum zweiten Mal ein Projekt der St. Ursula-Schulen Villingen und des Gymnasiums am Deutenberg Schwenningen. Seit rund sieben Jahren werden dort immer wieder Aktionen durchgeführt, deren Erlös einer Schule in Thiomby, im Senegal (Westafrika), zu Gute kommt.

Bei dieser Schule, im Westen Senegals gelegen, handelt sich um ein staatliches Collège, das seit nunmehr acht Jahren besteht. Aus 26 strukturschwachen Dörfern kommen über 800 Schüler (im Vergleich: 2008 waren es 341) nach Thiomby und besuchen, verteilt auf 15 Klassen (2008: 8), diese Bildungseinrichtung, der es, trotz der bereits durchgeführten Maßnahmen, immer noch an den notwendigsten Dingen mangelt. Außer den vier regulären Klassenzimmern, deren Fertigstellung bzw. Neubau bereits durch das "Senegal-Hilfsprojekt" ermöglicht werden konnte, stehen für den Unterricht noch ehemalige Erdnussspeicher zur Verfügung. Auf Strohmattenhütten, wie sie bis vor Kurzem noch als Unterrichtsräume benutzt wurden, kann zwischenzeitlich verzichtet werden. Durch das Hilfsprojekt der St. Ursula Schulen und des Gymnasiums am Deutenberg wurde auch die senegalesische Regierung auf die Schule aufmerksam und hat durch staatliche Mittel den Bau weiterer Klassenzimmer vorangetrieben. Durch Unterricht im Schichtbetrieb ist die Raumsituation aktuell erträglich.

Durch eine gleichzeitige Erweiterung des Einzuggebiets der Schule ist geradezu ein Schulzentrum entstanden, dessen allgemeine Notlage sich auf andere Bereiche erweitert hat. Die zwei aktuell vordringlichsten Probleme sind die Installation und Erweiterung einer funktionierenden Stromversorgung, die z. T. schon durch Mittel des Hilfsprojekts finanziert werden konnte. Die Unterrichtsräume sind immer noch komplett stromlos. Noch dringlicher ist jedoch der Bau eines Brunnens. Wasser muss von Hand aus einem Ziehbrunnen, der in einiger Entfernung der Schule gelegen ist, herangeschafft werden, um die Schülerinnen und Schüler mit Trinkwasser zu versorgen. Außerdem muss aus hygienischen Gründen die bereits errichtete Toilettenanlage benutzbar gemacht werden. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch kein Wasser verfügbar ist, haben die mehr als 800 Menschen keine Möglichkeit, ihre Bedürfnisse unter hygienischen Bedingungen zu verrichten. Die Installationen sind vorhanden, aber das dringend benötigte Wasser fehlt. Thiomby liegt zwar noch in der Trockensavanne, aber in ca. 30 m Tiefe sind ausreichende Grundwasservorkommen, die gefördert werden können und so das CEM mit ausreichend Wasser versorgen könnten. Die Idee ist also der Bau eines Brunnens zur Versorgung des Schulzentrums in Thiomby.

Wir unterstützen diese Initiative sehr gerne, zumal die nachhaltige und ehrenamtliche Betreuung sowie Koordination durch die Lehrer einen gezielten Einsatz des Geldes garantieren. In regelmäßigen Abständen besuchen die Lehrer Thiomby und wir sind sehr dankbar, immer wieder aus erster Hand zu erfahren, welche Fortschritte der Aufbau des Schulzentrums macht. Und wir sehen auch hier die Investition in Bildung als Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so haben diese Jungen und Mädchen überhaupt eine Chance auf ein späteres eigenständiges Leben.