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Kübler ist neuer Hauptsponsor beim Basketballverein wiha Panthers Schwenningen

Panthers Schwenningen, August 2011
Panthers Schwenningen
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Stefan Kech
Tel.: 07720 3903-79


Die Kübler Gruppe wächst und beschäftigt heute 370 Mitarbeiter weltweit, davon allein gut 250 am Standort Villingen-Schwenningen. Wir haben eigentlich immer offene Stellen zu besetzen, und es fällt zunehmend schwer, geeignete Fachkräfte dafür zu gewinnen. Diese Situation wird sich in Zukunft noch verschärfen. Es wird daher immer wichtiger, Personalrekrutierung auch durch intensive Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Dies ist einer unserer Gründe, daß wir uns als Hauptsponsor für die Basketballer " Schwenninger Panthers" engagieren.

Warum gerade die Panthers? Es handelt sich hier um einen gut geführten Verein mit jungen, engagierten Spielern, die begeistert als Amateur oder auch Profi ihren Sport betreiben. Basketball ist heute ein attraktiver Sport mit stark steigendem Öffentlichkeitsinteresse. Das passt zur Kübler Gruppe, denn dadurch können wir unseren Bekanntheitsgrad in der Region weiter erhöhen.

"Wir betreten damit Neuland", betont Geschäftsführer Gebhard Kübler. Er nennt dabei weitere Gründe für sein Engagement. Bei Kübler wird zur Zeit ein Gesundheitsmanagement eingeführt. Dazu paßt Sportsponsoring ebenso. Unsere Mitarbeiter kommen mit dem Thema Sport enger in Berührung, erhalten für besondere Leistungen Frei und VIP Karten. Auch auf Messen kann diese Partnerschaft präsentiert werden, wenn beispielsweise Spieler in das Standkonzept miteinbezogen werden und entsprechende Repräsentationsaufgaben übernehmen. Und bei Vertriebskonferenzen kann es künftig durchaus vorkommen, dass wir mit unseren Gästen nach dem offiziellen Programm eine fachkundige Trainingseinheit in der Deutenberghalle einlegen.

Kübler hat bereits in der Vergangenheit Sportvereine unterstützt, doch nicht in dieser Dimension und engen Verbindung. Basketball und Kübler sollen in einem Atemzug genannt werden, dafür wollen wir die vielfältigen Werbemöglichkeiten nutzen, die der Verein zur Verfügung stellt. Angefangen von den Trikots über die Bandenwerbung bis hin zu Bannern in der Deutenberghalle, auf denen gezielt über Kübler informiert wird. "Unsere Corporate Identity wird klar zu erkennen sein", sagt Lothar Kübler. In das Konzept gehört auch die Jugendabteilung, hier will Kübler ebenfalls aktiv werden, beispielsweise bei Jugendturnieren oder Trainingscamps.

Seniorchefin der Kübler Gruppe feiert 80. Geburtstag
Die gute Seele und noch viel mehr

Geburtstag Erika Kübler, Januar 2011
Geburtstag Erika Kübler
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Stefan Kech
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Die Szene hatte Symbolcharakter. Strahlend stand Erika Kübler im großen Schulungssaal und nahm die Glückwünsche der Mitarbeiter zu ihrem 80. Geburtstag entgegen. "Hoffentlich kann ich noch lange selbst mit dem Auto fahren", sagte sie zu einer Gratulantin. "Das ist mir ganz wichtig."

Aktiv bleiben, dabei sein, diesen Anspruch stellt die Seniorchefin bei Kübler an sich selbst, und sie lebt ihn täglich vor. So ließ es sich die Jubilarin auch nicht nehmen, alle Küblerianer zu einem leckeren Mittagessen einzuladen. "Ich bin mit Herzblut und meinen Gedanken dem Unternehmen verbunden", verdeutlichte sie vor den 250 Gästen ihre engen Bezug zur Firma.

Wie könnte es auch anders sein, schließlich hat Erika Kübler ein bedeutendes Kapitel an der Erfolgsgeschichte von Kübler mitgeschrieben. "Sie können stolz sein auf das, was Sie, Ihr Mann Fritz und ihre beiden Söhne Gebhard und Lothar in den vergangenen 50 Jahren erreicht haben", meinte denn auch Jürgen Stegmann in seiner Laudatio. In einer kurzen Retrospektive ließ der Personalleiter verschiedene "Blitzlichter der Unternehmens-Geschichte" aufleuchten. Von den Anfängen im Wohnhaus über die stetige Weiterentwicklung im eigenen Firmengebäude bis hin zur heutigen Kübler-Gruppe mit sieben weiteren Niederlassungen und rund 60 Vertriebs-partnern rund um den Globus.

Erika Kübler blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück. "Die 80 Jahre sind so schnell vergangen", seufzte sie, ohne allerdings in Melancholie zu verfallen. Das verhinderten "die schönen Erinnerungen an meinen lieben Mann und meine guten Söhne."
Es ist ein zufriedener Blick in die Vergangenheit, doch darauf beschränkt sich Erika Kübler nicht. Ganz im Gegenteil: Noch immer kommt sie regelmäßig ins Unternehmen; nicht nur als gern gesehener Gesprächspartner, nein, die mittlerweile vierfache Großmutter sorgt traditionell für angenehmes Flair, indem sie beispielsweise in der Adventszeit die Büros mit Weihnachtssternen und anderen Utensilien schmückt. Keine Frage, Erika Kübler ist die gute Seele des Unternehmens und angesichts ihrer Lebensleistung noch viel mehr.

"Mit meinen 80 Jahren brauche ich nichts, da hat man doch alles." So lautete die Antwort Erika Küblers auf die Frage, was sie sich denn zum Geburtstag wünsche. "Wenn die Mitarbeiter etwas geben wollen, dann sollen sie eine kleine Spende machen", fügte sie an. Gesagt, getan, und so kamen 540 Euro zusammen, die der Nachsorgeklinik Tannheim zugute kommen.

"Deinen 90. Geburtstag wollen wir dann wieder so feiern wie heute", wünschte sich Gebhard Kübler, der gemeinsam mit Bruder Lothar die großen Verdienste der Mutter würdigten. Nicht nur an diesem Tag war die enge Familienbande spürbar.

Und dass die Rollenverteilung zwischen Söhnen und Mutter noch immer funktioniert, das beweist eine sympathische Anekdote, die Personalchef Jürgen Stegmann erzählte. So kann es durchaus mal vorkommen, dass Lothar Kübler seine Geschäfte außerplanmäßig ruhen lassen muss, weil die Mama "Knöpfle" für die Enkel machen will. Und bei dieser schwäbischen Spezialität braucht es die Hilfe des Sohnes an der entsprechenden Maschine. Ein echtes Familien-Unternehmen eben.

"Der Verdienst aller Mitarbeiter"
Die Kübler-Gruppe wird zum Unternehmen des Monats gekürt

Unternehmen des Monats, November 2010
UdM Kübler
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Die Kübler Gruppe darf sich über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg hat uns zum "Unternehmen des Monats November" gekürt. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Wirtschaftsförderern der drei Landkreise Schwarzwald-Baar-Kreis, Rottweil und Tuttlingen, wählte uns aus einer Vielzahl von Firmen aus. Es sind drei Kriterien, auf denen diese Auswahl basiert: wirtschaftlicher Erfolg, besondere Leistungen und eine dauerhafte Geschichte. "Wir hätten keinen besseren Preisträger als Kübler finden können, denn bei Ihnen treffen gleich alle drei Punkte zu", betonte Heinz-Rudi Link, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg, als er die Urkunde überreichte. Keine Frage, mit dieser Einschätzung traf Link den Nagel auf den Kopf. So feierte das Familien-Unternehmen in diesem Sommer seinen 50. Geburtstag mit einem rauschenden Fest. Ein eindrucksvoller Beleg für nachhaltiges Wirtschaften, wobei auch in Zukunft auf Eigenständigkeit gesetzt wird. Erfolgreich war es auch, das Jahr 2010, denn es wird als bestes überhaupt in die Geschichte der Firma eingehen. Und besondere Leistungen gab es auf dem Feld der Neuentwicklungen. So erhielten wir für den Drehgeber Sendix F36 den MessTec & Sensor Masters Award und den in Fachkreisen höchst renommierten Golden Mousetrap Award in den USA. "Besonders diese hochrangigen Auszeichnungen haben uns bei der Entscheidung für das Unternehmen Kübler überzeugt", berichtete Heinz-Rudi Link.

Mit Freude nahmen die Geschäftsführer Gebhard und Lothar Kübler die Urkunde entgegen. Nicht minder stolz war Seniorchefin Erika Kübler an ihrer Seite. Auch das Lob des gerade wieder gewählten Oberbürgermeisters von Villingen-Schwenningen, Dr. Rupert Kubon, der "die innovative Kraft des Unternehmens als Ansporn für die ganze Stadt" lobte, hörten die Firmenchefs gerne.
Doch dieses Lob gaben sie direkt an die Beschäftigten weiter. "Dieser Preis gebührt vor allem Ihnen, den Mitarbeitern von Kübler. Er ist Ihr Verdienst und wurde nur dank Ihres Engagements möglich", würdigte Gebhard Kübler die Leistung der "Küblerianer". Diese Wertschätzung der kollektiven Leistung zeigte sich auch in der Tatsache, dass die gesamte Belegschaft zur Preisverleihung in den großen Firmensaal eingeladen wurde. Bei einem "zweiten Frühstück" mit Brezeln, belegten Brötchen und Kaffee freute sich das ganze Team über diese bemerkenswerte Auszeichnung.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schwarzwald-Baar-Heuberg

Kübler Erfolgsstory begeistert über 650 Gäste aus 32 Nationen

50 Jahre Jubiläumsfeier, Juli 2010
50 Jahre Kübler
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Kübler hält Rückblick und gibt ehrgeizige Zukunftspläne bekannt

"Produkte können kopiert werden, die Art und Weise wie Küblerianer arbeiten, nicht" so lobten die Geschäftsführer und Familienunternehmer ihre Mitarbeiter in Ihrer Festrede zum 50. Firmenjubiläum am vergangenen Freitag. 50 Jahre Innovation - so das Motto im Jubiläumsjahr. Am 2. Juli veranstaltete Kübler die offizielle Jubiläumsfeier und zeigte an vielerlei Beispielen, wie das Unternehmen Innovation realisiert.

Fast eine Zeltstadt hatte die Kübler Gruppe anlässlich ihres 50. Firmenjubiläums rund um das Unternehmen errichtet, um die gut 650 Gäste und 75 Kinder mit einem gelungenen Festprogramm der Extragröße bis in die frühen Morgenstunden zu unterhalten. Die Gäste spürten bei den Kübler Mitarbeiter-/innen den Stolz auf das Erreichte, ein starkes Wir Gefühl und den Optimismus, erfolgreich und weiter unabhängig als Familienunternehmen in die Zukunft zu gehen. Nur so war auch eine so überzeugende Veranstaltung möglich, die bis ins letzte Detail von unserem Organisationsteam perfekt geplant war und sich vor allem durch besonderes Engagement der Mitarbeiter auszeichnete, sagen die Unternehmer.

Schon am Freitagmorgen hatte der Festtag begonnen. Eine internationalen Pressekonferenz stand auf dem Programm, gefolgt von Präsentationen und Firmenbesichtigungen am Nachmittag für Kunden, Mitarbeiter, Familien und Gäste.
An über 11 Positionen Im Unternehmen waren Informationspunkte aufgebaut, an denen Kübler Experten den Besuchern die Fertigungsinseln, die Entwicklungsbereiche und alle anderen Abteilungen zeigten. Höchste Ordnung und Sauberkeit, modernste Einrichtungen und Maschinen und ein hohes Bewusstsein für klare Strukturen Highlights, die allgemein hervorstachen.

Abends dann das große Programm, eingeleitet von dem Fanfarenzug Schwenningen unter Filipo Zerbo, selbst ein Kübler Mitarbeiter im Export.
Alle weltweit fast 300 Mitarbeiter, deren Familien ebenso wie treue Kunden und Lieferanten und Ehrengäste des Unternehmens waren mit dabei. "Denn auf das Zusammenwirken von Mitarbeitern, Lieferanten, Unternehmensleitung und Kunden kommt es an und zwar überall auf der Welt", betonten die Geschäftsführer.
So reisten Gratulanten aus über 32 Ländern an, dazu gehören ca. 100 Mitarbeiter aus den Töchterunternehmen. Sie alle ließen sich von Varietékünstlern auf der Bühne ebenso begeistern, wie sie bei tropischen Temperaturen zu Salsaklängen tanzten. Das Buffet, das von 12 Uhr mittags bis um Mitternacht geöffnet hatte, verwöhnte die internationalen Gäste mit immer landestypischen Speisen und Getränken aus den 6 Ländern, wo Kübler eigene Firmen hat: Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Indien, und China.
Ein eigenes Kübler Kinderland hielt auch die 75 Kleinsten den ganzen Tag bei Laune. Unter Dauerbeschuss lag die Torwand, winkte doch allen Treffern ein in Kübler-Orange leuchtender WM-Fußball, um den viele Väter ihre Kinder anschließend beneideten.
Eine Tombola mit gestifteten Preisen im Wert von 4000.-€ war ebenso Teil eines großen Sozialprojektes als auch Spenden von Lieferanten und Geschäftsleitung.

Heute ist das Familienunternehmen - die Kübler Gruppe - international einer der weltweit führenden Unternehmen von Weg - und Winkelsensorik, Zähl- und Prozesstechnik und neu Übertragungstechnik. Doch der Weg dahin war nicht immer leicht. An die Gründungszeiten der Fritz Kübler Feingerätebau im elterlichen Haus in der Schwenninger Hahnstraße und den Tatendrang ihres Vaters in Schwenningen vor 50 Jahren erinnerten die beiden Geschäftsführer Gebhard und Lothar Kübler: "Technik, Patente, Qualität - da leuchteten die Augen unseres Vaters.
Für seine Kunden alles zu tun, das beflügelte ihn." Und dass Fritz Kübler Wert auf langjährige Geschäftsbeziehungen legte, wurde auf dem Festabend besonders deutlich. Im Beisein von Seniorchefin Erika Kübler ehrten Lothar und Gebhard Kübler denn auch die Geschäftspartner, die längsten Vertriebspartner Partner. Sie sind heute bereits in der 2. Generation mit der Firma Kübler verbunden. Es sind dies die Unternehmerfamilien Massimino aus Italien und die US-amerikanische Unternehmerfamilie Ellis. Sie erhielten ebenso wie die deutschen ersten Kübler Stützpunkthändler Fuhrmeister und Seidel Pokale und Auszeichnungen.

"Als einzige Zeitzeugin der gesamten letzten 50 Jahre stehe ich heute vor Ihnen", so Erika Kübler, Seniorchefin und Ehefrau des 2003 verstorbenen Firmengründers. In Ihrer Rede gab sie einen beeindruckenden Abriss der Gründerjahre und wurde mit stehendem Applaus gefeiert.

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon betonte in seiner Ansprache, dass die Firma ein Aushängeschild für die Stadt sei und erinnerte an die Bedeutung mittelständischer Unternehmen für die Entwicklung der gesamten Region. Er sei stolz so ein Unternehmen in Villingen Schwenningen zu haben. Dies freute den Hauptgeschäftsführer die badischen Wirtschaftsverbands WVIB, Dr. Christoph Münzer, der in seiner Rede zudem die Familie in den Mittelpunkt stellte: "Es ist selten, dass Familienunternehmen von zwei Brüdern so erfolgreich und harmonisch geleitet werden."

Personalleiter Jürgen Stegmann übergab als Geschenk der Belegschaft der Unternehmerfamilie eine Weltkarte auf der alle Kübler Mitarbeitern abgebildet sind. Die Kübler Azubis stellen eine Video als Geschenk für die Geschäftsleitung vor, der die Kübler Geschichte begeisternd und unterhaltsam zugleich darstellt. Die Geschäftsleitung bedankte sich für diese sehr persönlichen Geschenke.

"Wir fühlen, das wir eine große Kübler Familie sind, die die selben Werte teilt, egal an welchem Standort. Und das ist uns ganz besonders wichtig." so Xuan Xianbin, Vice President Sales and Marketing von Kübler China in seinem Grußwort.

Die Unternehmer, die ihre Festrede gemeinsam hielten, erinnerten sich auch an den Generationswechsel 1997. Vater und Söhne - oft auch mit vielen Schwierigkeiten besetzt, wenn die neue Generation übernimmt. Nicht so bei uns sagten die Brüder. Unser Vater vertraute uns, wir hatten den Freiraum und immer ein gutes Gefühl. Unsere Startkennzahlen hießen 110 Mitarbeiter, gut 7 Mio € Umsatz, hohe Eigenkapitalquote.

Seitdem hat sich Kübler beeindruckend zur heutigen Größe entwickelt,. Viele langjährige und auch neuen Kunden sind die Basis dafür. Die Brüder Kübler waren daher auch stolz auf die vielen angereisten Kunden und dankten ausdrücklich für die teilweise langjährige Zusammenarbeit.
Mit Rolf Scholl ehrten die Geschäftsführer stellvertretend für alle langjährigen Mitarbeiter denjenigen mit der derzeit längsten Firmenzugehörigkeit. 40 Jahre der 50 Jahre hatte er selber miterlebt.

Passend zum Motto des Jubiläums 50 Jahre Innovation, stellten Gebhard und Lothar Kübler pünktlich zum Fest gleich zwei Attraktionen vor: Einen neu gestalteten Innovationsraum mit Multimediawand und ein druckfrisches Buch zur Unternehmensgeschichte mit dem Titel 50 Jahre Innovation. "Hier können wir unseren Kunden in Zukunft beides mit auf den Weg geben: Einen Blick in unsere Vergangenheit und in die - innovative - Zukunft des Unternehmens."

Beide Brüder blicken zuversichtlich in die Zukunft: Mit dieser Mannschaft werden wir die zukünftigen Herausforderungen bewältigen".

Feiern mit Gefühl für soziale Verantwortung - Kübler und seine Lieferanten unterstützen gemeinsam Projekte in Villingen-Schwenningen, Afrika und Kolumbien.

50 Jahre Spendenprojekt, Juli 2010
50 Jahre Kübler
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Stefan Kech
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Villingen-Schwenningen, 2. Juli. Mit Spenden in Höhe von 12.900 Euro hat die Fritz Kübler GmbH, Villingen-Schwenningen, zusammen mit ihren Lieferanten, Partnern und Dienstleistern anlässlich des Firmenjubiläums die Unterstützung von drei sozialen Projekten fortgeführt.

Erfolgreiche Geschäfte sind auch eine Verpflichtung für soziales Engagement: Den Rückblick auf fünf Jahrzehnte Fritz Kübler GmbH in Villingen-Schwenningen hat die Geschäftsleitung des Herstellers von Weg- und Winkelsensorik sowie Zähl- und Prozesstechnik zum Anlass genommen, sich in herausragender Weise dieser Verantwortung zu stellen. "Kübler engagiert sich seit Jahren in sozialen Projekten", erklärten die Geschäftsführer Gebhard und Lothar Kübler bei der übergabe der Spenden. Das Familienunternehmen unterstützt zum Firmenjubiläum gemeinsam mit seinen Lieferanten Projekte in Villingen-Schwenningen, Afrika und Kolumbien. Die sichtbar begeisterte Projektleiterin Anneka Kneer erklärt: "Wir haben unsere Lieferanten eingeladen, unsere 50 Jahr Tombola zu unterstützen. Der Erlös, den die Geschäftsführung noch mal verdoppeln würde, komme dann den Empfängern zugute. Das Ergebnis übertraf aber alle unsere Erwartungen. Neben Sachspreisen spendierten unsere Geschäftspartner viele tausend Euro, sodass zusammen mit dem Betrag unserer Geschäftsleitung sage und schreibe 12.900 € zusammen gekommen sind".

"Gemeinsam an einem Tisch" lautet das Motto, mit dem die Schwenninger Vesperkirche Menschen zusammenbringt und festlich bewirtet. Die Aktion soll eine besondere Geste der Zuwendung und Menschlichkeit sein für alle, die sich nur selten ein warmes Essen leisten können. Mit der Unterstützung durch Kübler in Höhe von 4300 Euro wird der Tisch für jene Menschen wieder gedeckt sein, die von Armut betroffen und an den Rand der Gesellschaft geraten sind.

Mit der Stiftung Wakina Mama na Watoto hat Kübler ein Selbsthilfeprojekt für die Bevölkerung von Hezya, einem Streudorf im Südwesten Tansanias, aufgegriffen. Die 1991 gegründete Stiftung, deren Name übersetzt "Mütter und Kinder" heißt, erhält ebenfalls 4300 Euro. Was zunächst ein speziell auf Frauen und Mütter ausgerichtetes Projekt war, entwickelte sich zu einem breit gefächerten Entwicklungsprogramm, das der gesamten Bevölkerung der Region zugute kommt. Aktuell wird an einer Wasserstation, einem Frauenhaus und einer Schule gearbeitet.

Mit vielen Toilettenhäuschen begann die Bocachica-Gesundheitsstation vor mehr als zehn Jahren auf einer Insel in Kolumbien, wo für die meisten Menschen weder ein Gesundheitswesen noch warme Mahlzeiten oder eine Schulausbildung existierten. Um weiteren Inseln in der Umgebung medizinische Hilfe zu bringen, verwandelte der Missionar Martin Hakenjos im Laufe der Jahre zudem ein altes Schiff in eine schwimmende Krankenstation. Mit 4300 Euro von Kübler kann er und sein Team die Arbeit in der von ihm gegründeten Missionsstation "Libertad" vorantreiben.

Kübler Gruppe feiert Jubiläum: 50 Jahre Innovationsgeber

50 Jahre Kübler Gruppe, Juli 2010
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Stefan Kech
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"Wer in die Zukunft blicken will, muss auch zurück schauen" sind die beiden Brüder und geschäftsführenden Gesellschafter der Kübler Gruppe, Lothar und Gebhard Kübler, überzeugt. Für beides gibt es im 50. Jubiläumsjahr genügend Anlass. Vor 50 Jahren gründete der junge Ingenieur Fritz Kübler die "Fritz Kübler Feingerätebau". Heute gehört das Familienunternehmen international zu den weltweit anerkannten Top-Herstellern von Weg - und Winkelsensorik, Zähl- und Prozesstechnik und Übertragungstechnik. Die Kunden: Weltweit führende Industrieunternehmen aus der Antriebstechnik, mobilen Automation, Windkraft, dem Maschinenbau, von Energiezählern, dem Aufzugbau sowie viele mittlere und kleine Kunden in allen nur denkbaren Branchen.

In seinem Elternhaus in Villingen-Schwenningen schlug Fritz Kübler, unterstützt von Ehefrau und Seniorchefin Erika Kübler, das erste Kapitel der Unternehmensgeschichte auf. Mit Qualität und Präzision wollte er sich am Markt abheben. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich das Ein-Mann-Unternehmen mit dieser Strategie zu einer international erfolgreichen Firma, die schon in den frühen 60er ihren Hauptmarkt neben Deutschland in den USA hatte: Hier war zwischenmenschliches Verstehen wichtiger als die gemeinsame Sprache, denn der Firmengründer sprach fast kein Englisch.

Ein Kurzzeitmesser legt die Basis

Der Startschuss der Firmengeschichte fiel mit einem Produkt, das Maßstäbe setzte: Der weltweit erste Kurzzeitmesser mit permanenter Zeitanzeige. Das patentierte Gerät stellte sicher, dass der analoge Zeiger nicht - wie beim Wettbewerb - abfiel, sondern stehen blieb. Dies ermöglichte exakte Messungen im Millisekunden- Bereich und wurde vor allem in Laboren, etwa für die Erfassung von Relaisschaltzeiten, eingesetzt. Kurz darauf startete Fritz Kübler mit seinen ersten elektromechanischen Zählern. Diesen folgten in den 70er Jahren elektronische Zähler.

Es geht rund

Seit 1989 sind Drehgeber ein fester Bestandteil des Kübler Portfolios. Ein Markt, der bereits etabliert war. Kübler überzeugte hier allerdings von Anfang an mit höherer Robustheit, weniger Bauteilen und war Schrittmacher am Markt mit Hohlwellengebern. Eine Erfolgsgeschichte begann. War Kübler anfangs stolz 100 Geräte in der Woche zu fertigen, so zählt das Unternehmen heute weltweit zu den "Top Five" der Branche. Inzwischen zählen auch lineare Messsysteme und Inklinometer zu dem Geschäftsbereich Weg- und Winkelsensorik.

Kübler heute: Daten und Fakten

Die Kübler Gruppe hat drei Geschäftsbereiche. Die Weg- und Winkelsensorik mit ca. 60 % Umsatzanteil, die Zähl- und Prozesstechnik mit ca. 34% Umsatzanteil und das noch junge neue Standbein Übertragungstechnik mit 6% Umsatzanteil. Den konsolidierten Umsatz der Gruppe erwartet Kübler für 2010 bei 31,5 Mio €. In der GmbH am Standort Villingen Schwenningen allein sollen es 28 Mio € werden. Damit geht Kübler gestärkt aus der Krise heraus und macht den Rückgang von 2009 mehr als wett. "Wir erreichen in unserem 50. Jubiläumsjahr einen neuen Umsatzhöchststand", berichten die Unternehmer stolz.

Die Firmengruppe beschäftigt mittlerweile etwa 300 Mitarbeiter, gut 200 davon am Stammsitz in Villingen-Schwenningen, die Weiteren in inzwischen sechs Töchterunternehmen weltweit. Der Exportanteil liegt bei über 65%. Zum Vergleich: 1997, also beim Generationswechsel, erwirtschafte Kübler ca. 7 Mio €; das Unternehmen wuchs also in den letzten Jahren besonders deutlich.

Erfolgreicher Generationswechsel

Fritz Küblers Söhne, Gebhard und Lothar, die das Unternehmen seit 1997 in der zweiten Generation leiten, erinnern sich: "Vater und Söhne: Oft hört man von Schwierigkeiten und Konflikten, wenn die neue Generation übernimmt. Nicht so bei uns. Unser Vater vertraute uns, wir hatten den Freiraum und eigentlich immer ein gutes Gefühl. Richtige Konflikte gab es keine. Als er uns die Geschäftsführung übergab, war ihm übrigens völlig klar, dass wir einiges zu verändern hatten, um die Firma auf die Zukunft auszurichten. Prozesse und Strukturen zum Beispiel bedurften einer beherzten Modernisierung", sagt Gebhard Kübler. Der Unternehmensgründer begleitete das Unternehmen als Vorsitzender des Beirats bis zu seinem Tod im Jahre 2003.

Viele Wegbegleiter des Unternehmens stellen heute fest, dass sich das Unternehmen über die Jahrzehnte mehrfach neu erfunden hat. Dennoch, die wichtigsten Grundwerte seien die alten geblieben.

Was wichtig ist: Die Kübler Werte

Seit dem Tag ihrer Gründung ist die Fritz Kübler GmbH untrennbar verbunden mit der Familie Kübler - das Unternehmen steht auf einem soliden Fundament aus familiären Werten und Familienkultur. "Werte", ist Lothar Kübler überzeugt, "sind für ein gesundes Unternehmen unerlässlich." Und Statistiken belegen: Werteorientierte Unternehmen sind zudem profitabler.

Der Gründer Fritz Kübler selbst hat seinen Söhnen und späteren Nachfolgern zeitlebens nahe gelegt, dass es für ein gesundes und erfolgreiches Familienunternehmen wichtig ist, unabhängig zu bleiben (das Eigenkapital beträgt über 70%), verantwortungsvoll zu handeln und den Mitarbeitenden stets Respekt entgegenzubringen. Denn zu den Kernwerten bei Kübler gehört die Erkenntnis, dass das Kapital des innovativen Unternehmens in der Fähigkeit der Mitarbeiter liegt. Dazu kommen stetige Veränderungen, Verbesserungen und eine schnelle Reaktion auf Marktveränderungen.

"Dadurch bleiben wir innovativ und die Ergebnisse - wie guter Umsatz und Ertrag - folgen", sind die Brüder überzeugt. Mit innovativen Produkten brachte Fritz Kübler seinen Lebenstraum kontinuierlich ein Stück weiter. "Diese Strategie haben wir uns bis heute auf die Fahnen geschrieben", betonen die beiden Geschäftsführer.

Service macht den Unterschied

Kübler ragt aus der Masse der Firmen heraus, indem das Unternehmen den Begriff Service neu denkt und ihn streng an die Bedürfnisse seiner Zielgruppen anpasst. Das Motto Zig Ziglars "Stop selling - start helping" ist den Geschäftsführern wichtig. Zudem fordern sie eine "Hands-on" Mentalität: "Ein Kübler-Mitarbeiter fragt nicht andere, was zu tun ist, sondern sich selbst - und dann tut er es, " beschreibt Gebhard Kübler den Unterschied, der sich bereits im Ansatz zeigt. Daraus entstehen Erfolgsfaktoren wie Kundennähe, Wirtschaftlichkeit, Liefertermintreue, Systemintegration und Lieferflexibilität, die Kübler-Kunden am Markt überzeugen. Das Kübler Design System definiert Kundenservice in vier systematischen Schritten. Auf die genaue Analyse der Kundenanforderungen folgen das Ermitteln der optimalen Technologie, die Implementierung anhand erprobter Methodik und ein Maximum an After-Sales Angeboten. "Wir haben aus unserer langjährigen Erfahrung ein Paket geschnürt, das unseren Kunden wirklich weiter hilft und die passenden Lösungen liefert", erläutert Kübler weiter. Und dass sich Kundenzufriedenheit auszahlt und eine Zukunftsinvestition ist, beweisen 5 erfolgreiche Jahrzehnte Unternehmensgeschichte.

Generationenvertrag

Nach diesen Maximen ist die stetige Verbesserung ausgerichtet, die Kübler seit Jahren verfolgt. Vor 2 Jahren richtete man dazu ein Verbesserungs-Office mit einem Verbesserungs-Manager ein. Kübler nennt seinen Weg die Kübler - Kaizen - Kultur. Schritt für Schritt lernen die Mitarbeiter ihr Bewusstsein, ihr Denken und ihre Handlungsweisen auf stetige Verbesserung zu fokussieren. Diese Kultur ist das Mittel, um das Unternehmen auch für die kommenden Generationen gesund zu halten. Dabei ist dies kein Projekt, sondern eine Daueraufgabe: Die Mitarbeiter arbeiten kontinuierlich selbst daran, Verschwendung zu erkennen und abzuschaffen und die Qualität täglich zu steigern. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Standortes Deutschland.

Kübler in der Zukunft

Die Zukunft vorauszusagen ist unmöglich. Wer hätte gedacht, dass es Ende 2008 eine Wirtschaftskrise in diesem Ausmaße geben würde. Sicher ist aber: Die Welt wird immer dynamischer werden. Die Zukunft liegt also darin, alle Mitglieder unserer Organisation zu befähigen, eine Herausforderung - gleich welcher Art - wahrnehmen zu können. Jeder Tag erfordert passende, neue und smarte Lösungen. Dieses Vorgehen scheint vordergründig teuer zu sein, spart aber letztlich viel Zeit und Geld. "Vor allem schafft es echte Wettbewerbsvorteile und fördert Innovation", sind sich die Geschäftsführer sicher. "Hier begeben wir uns auf einen spannenden Weg, auf den wir uns sehr freuen."

In 10 Jahren

In den kommenden 10 Jahren plant Kübler international weitere Kompetenzzentren auf- und auszubauen, um die regionalen Märkte verschiedener Länder optimal zu betreuen. Doch "Deutschland wird auch zukünftig strategisch sehr wichtig sein. Wir brauchen eine starke Präsenz auf unserem Heimatmarkt, um ein gutes Fundament für eine gesunde internationale Expansion zu haben.", betonen die Unternehmer. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Instituten und Partnern will Kübler ausbauen, neue Technologien entwickeln und auch weitere Geschäftsmodelle und Standbeine prüfen.

Wenn all das gelingt, rechnet Kübler damit, dass sich bis 2020 der weltweite Umsatz in Richtung 90-100 Mio €, bei einer Verdopplung der Mitarbeiterzahl, verdreifacht.

In 25 Jahren

"Was in 25 Jahren sein wird, nun, das wissen wir noch nicht, aber wir denken, dass wir bis dahin ähnliche Quantensprünge hinter uns haben werden, wie in den letzten 25 Jahren," prognostiziert Gebhard Kübler. "Dann, so hoffen wir, ist schon die nächste Generation, sprich unsere Kinder, dabei Verantwortung zu übernehmen", ergänzt sein Bruder Lothar.

Soziales Engagement ist wichtig

Die Unternehmer wollen Ihren Erfolg auch nutzen, soziale Projekte zu unterstützen. Seit einigen Jahren bereits unterstützt das Unternehmen drei Projekte, davon 2 im Ausland und eines vor Ort. Im Rahmen der Feierlichkeiten spendeten die Kübler Lieferanten zusammen mit der Geschäftsleitung und Mitarbeitern einen Betrag von über 12.000€.

"Wir sind unseren Kunden und Mitarbeitern sehr dankbar dafür.", betonen Gebhard und Lothar Kübler. Beide Geschäftsführer freuen sich über das bisher Erreichte und blicken zuversichtlich in die Zukunft: "Mit dieser Mannschaft werden wir die zukünftigen Herausforderungen bewältigen".

Die Kübler Gruppe - weltweit tätiger Hersteller von Zähl- und Sensortechnik - seit 50 Jahren auf dem Markt.

50 Jahre Kübler Gruppe, April 2010
50 Jahre Kübler
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Stefan Kech
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Das Kerngeschäft der Kübler Gruppe ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Positions- und Bewegungssensorik, Anzeige- und Zähltechnik sowie Übertragungstechnik.

Vor 50 Jahren, am 1. April 1960, gründete der junge Ingenieur Fritz Kübler die "Fritz Kübler Feingerätebau" im eigenen Wohnhaus in Schwenningen. Kübler ist heute nach wie vor ein unabhängiges Familienunternehmen mit Töchterunternehmen in 6 Ländern und knapp 280 Mitarbeitern.

Der Erfolg des Unternehmens basiert seit den Anfängen der Firmengeschichte auf 3 Säulen: Innovative Produkte und Lösungen, Unabhängigkeit von Konzernen und Banken sowie eine starke internationale Ausrichtung. Mit seiner letzten Produkteinführung - der erste 100% optische elektronische Multiturn Drehgeber - erhielt Kübler mehrere Auszeichnungen für seine innovative Technologie.

Geburtstagstorte auf Chinesisch, Croissants auf Französisch...
Kübler feiert Gründungstag vor 50 Jahren mit einem Live Frühstück rund um den Globus

50 Jahre Kübler Gruppe, April 2010
50 Jahre April
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Kübler Generationen
Kübler Live Konferenz rund um den Globus.

"In den 50 Jahren des Bestehens unseres Unternehmens gab es beides: Themen, bei denen wir uns stets neu erfunden haben, wie z.B. unsere Prozessorientierung, Fertigungsverfahren, unsere globale Aufstellung, aber auch Felder, die bis heute das Fundament unseres Unternehmens bilden, z.B. ein unabhängiges, gesundes Familienunternehmen sein und bleiben zu wollen." Dies stellten die beiden Geschäftsführer Lothar und Gebhard Kübler in ihrer Begrüßung anlässlich des 50. Jahrestag der Unternehmensgründung am 1.April 1960 fest. Und dabei hörten ihnen alle Mitarbeitenden - rund um den Globus - zu. Live erlebten knapp 280 Kollegen aus Schwenningen und den Töchterunternehmen in 6 Ländern zeitgleich eine fröhliche und bewegende Feierstunde. In Schwenningen feierten in der Kantine des Unternehmens knapp 200 Mitarbeitende bei Grußworten, Häppchen und bei einem guten Gläschen Sekt. In Indien stand sogar eine echte Torte, dekoriert mit deutschen Fähnchen, auf dem Tisch im Versammlungsraum der indischen Tochterfirma. Diese Veranstaltung bildete den offiziellen Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten in diesem Jahr. Höhepunkt wird am 2. Juli die offizielle Jubiläumsfeier sein.

Möglich machte das globale Zusammentreffen die moderne Technik: Projektleiter Sebastian Wölfle und sein Team hatten alle Register gezogen, um nicht nur alle Tochterunternehmen von China bis Polen via Internet live zu verbinden, sondern den Kollegen auf einer Großleinwand auch alle Festlichkeiten nebeneinander zu präsentieren. So konnten weltweit die Gläser und Glückwünsche in 6 Sprachen zeitgleich durch den Raum klingen. Und während die Kübler Niederlassungen in Indien, Polen, Italien, Frankreich, China mit den Kübler Mitarbeitern in Schwenningen und München auf die Zukunft des Unternehmens anstießen, lernten sie viel über die Ursprünge ihres Unternehmens.

Erika Kübler
Ansprache der Seniorchefin und Aufsichtsrats­mitglied Erika Kübler zum Jubiläum.

In einer bewegenden Ansprache berichtete Seniorchefin und Aufsichtsratschefin Erika Kübler aus den Anfangstagen. Als damalige Verlobte des Firmengründers Fritz Kübler war sie gemeinsam mit dessen Mutter Rosine die erste Angestellte in der Schwenninger Hahnstrasse - quasi zum Nulltarif. Und ohne diese tatkräftige Unterstützung wäre das Projekt Selbständigkeit des ambitionierten Jung-Ingenieurs wohl nicht ganz zielstrebig umgesetzt worden. Denn "aller Anfang war schwer und die Mittel bescheiden", erinnerte sich die spätere Ehefrau des Gründers. Doch es waren gerade die Einfachheit und Bescheidenheit des Gründers, die dem Unternehmen die entscheidenden Schritte nach vorne brachten. "Im elterlichen Privathaus ging alles los. Bühne und Keller bauten wir selbst aus, um Platz zu schaffen, die Küche diente lange auch als Versandabteilung, " führte Erika Kübler aus. "Unsere Erstausstattung bestand aus einem gebrauchten Reißbrett und einer alten Schreibmaschine; der Fuhrpark bestand aus einem VW-Käfer." Und so entstanden Schritt für Schritt die ersten Produkte. Angefangen hatte alles mit einem patentierten Kurzzeitmessgerät, kurz danach kamen die ersten Zähler ins Programm. Fritz Kübler exportierte schon früh in die ganze Welt, in den USA fand er in den frühen 60er Jahren schon einen guten Exportmarkt. 1996 zog sich Fritz Kübler dann aus der aktiven Geschäftsführung zurück und übergab das Unternehmen an seine beiden Söhne. Er selbst war bis kurz vor seinem Tod im Jahre 2003 Vorsitzender des Beirats.

Kübler Generationen
Die Kübler Generationen:
Ehefrau des Firmengründers Erika Kübler. Lothar und Silke Kübler mit den 3 Kindern Leonhardt, Ferdinand und Viktoria. Gebhard und Nadja Kübler mit Josefin.

Geschäftsführer Gebhard Kübler, der das Unternehmen seit 1997 gemeinsam mit seinem Bruder Lothar in der zweiten Generation erfolgreich weiterführt, verwies darauf, dass die Werte, die ihr Vater ihnen vermitteln konnte, seitdem tief in ihnen verankert seien. "Wir haben sie schon als kleine Kinder am sonntäglichen Mittagessen in der Familie aufgenommen." Sowohl Lothar als auch Gebhard Kübler begingen die Feierstunde im Beisein ihrer Ehefrauen und der insgesamt 4 Kinder und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass es ihr erklärtes Ziel sei, das Unternehmen sicher und erfolgreich auch in die nächste Generation zu steuern. Er dankte den Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz. "Dadurch werden wir immer stärker, wir werden immer mehr Kunden begeistern und unsere Firma wird daraus Kraft für 50 weitere erfolgreiche Jahre schöpfen - als Familienunternehmen."

Am 2. Juli dann plant das Unternehmen das offizielle Jubiläumsfest in größerem Stil auf dem Firmengelände. Dort werden dann Kunden und Partner aus der ganzen Welt erwartet und es wird einen Familientag für die Mitarbeiter geben. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren, es werden über 600 Gäste erwartet.

Reif für die Produktionsinsel

Inseleinweihung, März 2010
Inseleinweihung
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Stefan Kech
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Band Durchschneiden
Während des kleinen Festakts durfte auch das Einweihungsband nicht fehlen: v.l.n.r. Eberhard Grellmann, Fertigungstechnologe, Florenz von Guttenberg, Entwicklungsleitung, Josef Prücklmeyer, Inselleiter, Hans Benedix, Leiter Betriebsmittelentwicklung, Geschäftsführer Lothar und Gebhard Kübler.

Schraubstation
Auch die Schraubstation wurde von Grund auf neu konzipiert: v.l.n.r.: Hans Benedix, Leiter Betriebsmittelentwicklung, Marcin Cieplucha, Software- Entwicklung.

Neues Fertigungskonzept macht Kübler fit für die Zukunft

Von Mitarbeitenden für Mitarbeitende: Bei Kübler stand diese Woche ganz im Zeichen der feierlichen Einweihung der neuen Drehgeber-Produktionsinsel "1A". Entwickelt wurde der auf fließende Arbeitsabläufe und getaktete Zeiten optimierte Arbeitsbereich von eben den technischen Experten, die es genau wissen müssen: Den Mitarbeitenden selbst.

In gut 8 Monaten sammelte, verfeinerte und realisierte ein Spezialistenteam - unter der technischen ägide des Leiters Betriebsentwicklung Hans Benedix und des Technologen Eberhard Grellmann gemeinsam mit den Praktikern aus der Fertigung Ideen, Verbesserungen und Vorschläge. Kein Handgriff, der dabei nicht unter die Lupe genommen wurde, keine Bewegung, die nicht hinterfragt wurde. Dazu kamen viel Präzision und Passgenauigkeit - etwa in einer neuen Schraubstation, die speziell für die neue Insel entwickelt wurde.

Vieles läuft anders in der Fertigungsinsel 1A, gleich am Eingang der Kübler Produktionshalle: Hier werden hohe Stückzahlen hocheffizient gefertigt. Statt der Möglichkeit des schnellen Umrüstens für andere Produktvarianten bietet die neue Insel jetzt starrere Vorrichtungen und weniger Zwischenlagerraum an einzelnen Stationen. Statt vieler unterschiedlicher Bauteile werden hier nun große Mengen immer gleicher Teile verbaut. Wie auf Schienen laufen die einzelnen Werkstücke von der ersten Station bis zur Endprüfung: überholen ist verboten. Jeder Drehgeber wird komplett fertig gestellt, bevor ein neuer angefangen wird. "So vermeiden wir die Nachteile einer Batch-Produktion, wie erhöhten Platzbedarf, längere Durchlaufzeiten oder ein Verschleppen des Erkennens etwaiger Fehler", beschreibt Entwicklungsleiter Florenz von Guttenberg das schlanke Konzept.

Kübler begann mit der Einführung von Kaizen, einer asiatischen Managementphilosophie für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit, schon vor einigen Jahren. Die Linie 1A reiht sich nun nahtlos ein in die Liste der erfolgreichen Kaizen-Projekte. Die Idee ist: Wer schnell und termingerecht liefern will, muss vor allem seine Durchlaufzeiten im Griff haben. Und dem erklärten Ziel, die Arbeit in der Produktion fließen zu lassen, ist Kübler mit der Insel 1A einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Wenn seit dieser Woche Drehgeber noch schneller montiert werden können und die Qualität dank neuer Hard- und Software noch effizienter geprüft wird, dann ist die Produktion bei Kübler fit für die Zukunft. "Mit dieser optimierten Fertigung bleibt der Standort Deutschland für Kübler attraktiv," lobte Lothar Kübler die Teamleistung.

Volles Haus bei Kübler mit WVIB-Unternehmertreff

Dem Wandel Struktur geben: Kaizen in der Praxis

WVIB-Unternehmertreff, Februar 2010
WVIB
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Stefan Kech
Tel.: 07720 3903-79


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Kübler Geschäftsführer Lothar Kübler (rechts) begrüßt interessierte Unternehmer aus der Region.

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Trotz heftigen Schneetreibens lockte das Thema "Kaizen in der Praxis" über 80 Geschäftsführer und leitende Angestellte zu Kübler nach Schwenningen.

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Aufgeteilt in überschaubare Gruppen besuchten die Zuhörer vier Kaizen-Stationen, an denen Kübler Mitarbeiter - ihre alltägliche Kaizen Praxis demonstrierten.

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Der Abend führte mitten hinein in den Produktionsbetrieb: In kleinen Gruppen besuchten die Zuhörer Kaizen-Stationen und erlebten die alltägliche Kaizen Praxis direkt vor Ort.

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Fertigungstechnologe Eberhard Grellmann stellte an seinen Drehgeber-Produktionsinseln die beiden Hauptfaktoren für den Erfolg von Kaizen vor: Die klare Rollenverteilung und den notwendigen "Team Spirit".

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Neue Eindrücke nach dem Rundgang sorgten für eine gleichermaßen unterhaltsamen wie lehrreiche Diskussionen.

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Gastgeber des Unternehmertreffs waren die Brüder Gebhard (li.) und Lothar Kübler (re.), die das Familienunternehmen gemeinsam leiten.

Ein Abend mittendrin im mittelständischen Unternehmensalltag, dabei reichlich gespickt mit fernöstlicher Weisheit, versprach es zu werden: "Mensch im Mittelpunkt. Kaizen in der Praxis ", titelte das Programm des Regionalen Unternehmertreffs, der jüngst in Villingen-Schwenningen bei der Firma Kübler über die Bühne und durch die Fertigung ging. Und dass Kaizen, die kontinuierliche Verbesserung also, den Gästen nicht nur bekannt, sondern ein Thema von höchstem Interesse war, belegte schon die mit über 80 Gästen außergewöhnlich hohe Teilnehmerzahl. Trotz des heftigen Schneetreibens fanden die geladenen regionalen Unternehmer und Geschäftsführer den Weg bis in die Schwenninger Schubertstrasse. "Das Besucherinteresse ist bei vergleichbaren Anlässen deutlich geringer," wusste auch Dr. Christoph Münzer, Hauptgeschäftsführer des organisierenden Freiburger Wirtschaftsverbands WVIB, und kommentierte den willkommenen Andrang augenzwinkernd in seiner Begrüßungsrede: "In schlechten Zeiten sind die Kirchen voll."

Durch Kaizen bleibt Standort Deutschland für Kübler attraktiv

Gastgeber des Unternehmertreffs waren die Brüder Gebhard und Lothar Kübler, die das Familienunternehmen gemeinsam in der zweiten Generation leiten. Sie ergriffen die Gelegenheit, den interessierten Besuchern die "Kübler Kaizen Kultur™", kurz "3K", als Chefsache zu präsentieren. Dabei legten sie Wert darauf, diese nicht als Projekt, sondern als Daueraufgabe zu sehen. Denn, "sollte Kaizen bei Kübler ein Projekt sein, dann wäre dies auf die nächsten 500 Jahre angelegt, " stellte Gebhard Kübler gleich zu Beginn des Abends fest. Auf das "Warum gerade Kaizen?" antworteten Gebhard und Lothar Kübler unisono, dass Kaizen eine wirkungsvolle Methode sei, den Standort Schwenningen für Kübler durch stetige und strukturierte Effizienz- und Qualitätssteigerung zu sichern. Sie führten weiter aus: "Wir sind nicht nach China oder Rumänien abgewandert und werden es als sozial verantwortungsvolles Familienunternehmen auch nicht tun, sondern "stärken unsere Stärken" hier. Dafür haben wir unsere hervorragenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die unsere stete Verbesserung leben. Unser innovativer Ansatz, bei dem wir uns nach den Methoden des japanischen Kaizen orientieren, ist sehr herausfordernd und unsere Leute müssen sich verändern." Er bringe aber Wettbewerbsvorteile, indem er helfe, Kommunikationsbarrieren, Qualitätsdefizite, unzureichende Prozessverständnisse, Prioritätenkonflikte oder Verschwendung abzuschaffen. "So lassen sich Kosten sparen und so sichern wir letztlich unsere Arbeitsplätze hier in Schwenningen, " unterstrichen die Geschäftsführer. Für die Brüder steht dabei langfristiges Denken im Vordergrund, nicht die kurzfristige Rendite, die oft in Konzernen ausschlaggebend ist.

Mensch im Mittelpunkt

Kaizen, die Denkkultur, die Kübler seit etwa vier Jahren systematisch anwendet und lebt, tauchte im Westen erstmals in den 80er Jahren auf, als der japanische Autor Masaaki Imai für Unternehmen den Bedarf nach ständiger Verbesserung von Prozessen und Produkten identifizierte. Imais Vorschläge setzten bewusst nicht auf große - mit technischen Entwicklungen und hohen Kosten verbundene - Einzelinnovationen. Stattdessen zielte er auf stete Innovation im Kleinen ab, auf den "Faktor Mensch" also und damit auf die nicht voll genutzten Talente, Fähigkeiten und Potenziale aller Mitarbeitenden. Gerne wird Kaizen auch als japanisches "Qualitätsmanagement der Mitarbeiter" bezeichnet.

Der Ansatz bei Kübler bedeutet eine systematische, schrittweise und nie an ein Ende gelangende Verbesserung des Funktionierens von Abläufen. Die vollständige Einführung in Wesen, Sinn und Zweck oder aber die Möglichkeiten und Methoden hätte den zeitlichen Rahmen des Abends gesprengt. Umso wichtiger war es den Ausrichtern von Kübler und dem WVIB, ihren abendlichen Unternehmer-Gästen einen tiefen Einblick in eben das zu geben, was die Kübler Kaizen Kultur™ im Alltag ausmacht. Dazu dienten Vorträge und Firmenrundgänge, die direkt an die Orte des Geschehens führten und auch die persönliche Vorstellung des Kaizen "Kernteams" mit ihren diversen Aufgaben. So standen während des gesamten Abends eine große Gruppe Kübler Mitarbeiter für Fragen und Berichte aus ihren Arbeitsbereichen zur Verfügung. Alle Mitarbeiter vom Top-Management bis hin zum Produktionsmitarbeitenden bringen viel Zeit, Engagement und überzeugung ein.

Mittel gegen Verschwendung

Geleitet und angetrieben wird der Kulturwandel bei Kübler vom eigens - in Vollzeit - berufenen Kübler Kaizen Beauftragten Frank Schad. Zu den täglichen Aufgaben dieses Experten gehört es, die Denkweise mithilfe einer externen Beraterfirma durch alle Unternehmensbereiche zu verbreiten und die Strukturen dafür zu schaffen. Erst im zweiten Schritt geht es dann darum, Verbesserungspotenzial zu identifizieren - und dafür zu sorgen, dass an den richtigen Stellschrauben gedreht wird. Dazu zählt Schad auf die wache Mithilfe seiner Kollegen, die Formen der "Verschwendung" an ihren Arbeitsplätzen besser erkennen können, als Außenstehende. Unter dem Stichwort "Muda" bekämpfen die Teams acht Verschwendungsarten, darunter überproduktion, Zeitverschwendung, fehlerhafte Teile, falsche Bearbeitung - bis hin zu falschen Bewegungen und Beständen.

In seinem Vortrag stellte Schad deshalb auch fest, dass "Struktur" der Mittelpunkt von Kaizen sei. "Fehlt diese, so ist keine meiner Anstrengungen wirklich nachhaltig, " führte er aus. Fehlende Struktur sei auch der Grund, warum sich - trotz Begeisterung - der Erfolg bei der Umsetzung in vielen Unternehmen nicht langfristig einstelle. Und dafür, dass es an eben dieser Struktur nicht mangelt, sorge ein spezielles Team interner Mitarbeiter. Struktur, ergänzt Schad, müsse allerdings jedes Unternehmen für sich selbst finden. Kopieren funktioniere nicht, denn wie Personen, so seien auch Unternehmen Individuen - mit ganz eigenen Bedürfnissen.

Hinter den Kulissen in der Produktion

In der Folge führte der Abend dann "backstage", also hinein in den Produktionsbetrieb, in die Administration und hinter die Kulissen der Produktentstehung. Aufgeteilt in überschaubare Gruppen besuchten die Zuhörer vier Kaizen-Stationen, an denen Kübler Mitarbeiter ihre alltägliche Kaizen Praxis demonstrierten. Eindrucksvoll konnten die dargestellten Maßnahmen in der Praxis in Augenschein genommen werden. Genau dieser Teil gebe besonders interessante Ideen für die eigenen Unternehmen, so der Tenor der Besucher, die daneben auch von der Ordnung und Sauberkeit im Unternehmen sichtlich beeindruckt waren.

Bei gleichermaßen unterhaltsamen wie lehrreichen Gesprächen nach dem Rundgängen betonten die Geschäftsführer und Führungskräfte einhellig, dass der Kübler Weg bei allen Erfolgen erst am Anfang stünde. Der Weg zu einem verschwendungsarmen Unternehmen sei ein langer und sehr anstrengender Weg, er ende nie. Oft sei es natürlich auch schwierig für viele Mitarbeitende, die Verbesserungsaktivitäten neben dem Tagesgeschäft zu erledigen. Dafür werde zwar Zeit eingeräumt, jedoch gäbe es immer wieder Prioritätenkonflikte, gerade jetzt, wo der Auftragseingang stark anziehe. Dies sei allerdings ganz normal und würde den langfristigen Weg nicht behindern.

"Der kontinuierliche Verbesserungsprozess, so wie ihn Kübler zeigte, sei ein lohnenswerter Weg, denn er stärkte die Wettbewerbsfähigkeit und binde die Mitarbeitenden viel stärker ein" nahmen die Besucher als Fazit mit nach Hause. Ebenso wie die Erkenntnis eines Teilnehmers aus der benachbarten Schweiz, "Heute haben wir einen Einblick in ein wirklich vorbildliches Unternehmen gewonnen."

Kübler goes Korea: Joint Venture mit bewährtem Vertriebspartner

Joint Venture Korea, September 2009
Joint_Venture_Korea
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Mit der Gründung des Joint Ventures "Kübler Korea (by F&B)" strebt die Fritz Kübler GmbH, Hersteller von Sensor- und Zähltechnik, jetzt den weiteren Ausbau ihrer Position auf dem koreanischen Markt an. Einen entsprechenden Vertrag für das neue Gemeinschaftsunternehmen haben jetzt Gebhard F. Kübler (Bild rechts), geschäftsführender Gesellschafter der Kübler GmbH und Il Ho Bae (Bild links), F&B Geschäftsführer, der auch die Leitung von Kübler Korea übernehmen wird, unterschrieben.

"Korea ist für uns ein bedeutender Wachstumsmarkt. Wir sind hier bereits seit Jahren sehr aktiv und erfolgreich und können unsere Kunden ab sofort noch schneller und direkter unterstützen", beschreibt Gebhard F. Kübler die Motivation für den wichtigen Schritt. Die Eröffnung von Kübler Korea (by F&B) beschreibt er als eine für das Unternehmen "logische Konsequenz aus der bewährten erfolgreichen Zusammenarbeit mit der bisherigen Kübler Vertretung F&B."

Zum Portfolio der koreanischen Niederlassung gehört die Betreuung von OEM-Kunden und Distributoren, die den Markt mit Kübler Komponenten und Systemen - rotative und lineare Sensorik, Übertragungstechnik und Zähl- und Prozesstechnik - beliefern. Daneben bietet das JV Dienstleistungen rund um die mechanische Integration von Drehgebern an. Beheimatet ist das neue Unternehmen in Pusan, dem zweitgrößten Industriezentrum am südlichen Zipfel Koreas. "Von hier aus sehen wir für uns gute Möglichkeiten unsere Position entscheidend zu verstärken", ist Gebhard Kübler zuversichtlich.

Auf den ersten Klick: Der richtige Drehgeber

Produktfinder Drehgeber, Juli 2009
Produktfinder
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Bei der einen Anwendung darf die Baugröße 24 Millimeter nicht überschreiten, die andere steht und fällt mit einer Hohlwelle von mindestens 12 Millimetern Durchmesser. Die dritte muss seewasserfest und IP69K geschützt sein. So zahlreich wie ihre Anwendungsmöglichkeiten, so zahlreich sind auch die Drehgebervarianten und -lösungen aus dem umfangreichen Kübler Portfolio.

Damit in Zukunft nicht "eine mögliche" Lösung sondern gleich "die optimale" zur Anwendung kommt, launcht Kübler jetzt auf seiner Website den Produktfinder. Nach dem Motto "Finden statt (lange) suchen" vereinfacht er die Drehgeberauswahl auf wenige Mausklicks und präsentiert dann umgehend eine Ergebnisliste. Das spart nicht nur Zeit, sondern gibt auch die Sicherheit, mit dem Ergebnis genau richtig zu liegen.

Dabei kommt der Kübler Drehgeber Produktfinder direkt zur Sache: Ohne einleitende Erklärungen oder Schritt-für-Schritt Benutzeranleitungen, sondern selbsterklärend. Eigenschaften wie Ausführung, Schnittstellen, Baugröße, Auflösung oder Drehzahlen lassen sich einzeln oder in Kombination anklicken. Nicht mehr und nicht weniger. Schneller war Produktfinden noch nie: www.kuebler.com/produktfinder.

Gemeinsame Sache. Kübler unterstützt LTi Drives Markteintritt in Indien.

Kübler & LTi Drives, April 2009
Kuebler_LTi
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In den Räumlichkeiten der Kübler India Pvt. Ltd in Pune, einer der prosperierendsten Städte Indiens, findet seit April 2009 das neue Service Center der LTi Drives Platz.

LTi Drives, Spezialist in der Antriebs- und Automatisierungstechnik, und die Kübler GmbH, weltweit tätiger Hersteller von Zähl- und Sensortechnik, profitieren dabei gleich von mehreren Synergieeffekten, denn die gemeinsame Nutzung der - durch Kübler bereits gut etablierten - Infrastruktur bringt zum einen Kostenvorteile. „Ein wichtiger Faktor in Zeiten der Wirtschaftskrise“, heben die Geschäftsführer beider Unternehmen, Gebhard Kübler und Ralf Prechtel hervor.  

Zum anderen profitiert LTi DRiVES vom bestehenden Know-how der Kübler Group, die am Standort in Pune bereits seit 2 Jahren neben Vertrieb und Produktion ein erfolgreiches Service Center betreibt. Gemeinsam planen beide Unternehmen, ihre Marktpositionen in Indien erfolgreich auszubauen. Ein wichtiger Aspekt ihrer gemeinsamen Strategie ist der zuverlässigste und schnellstmögliche Service vor Ort.

Kübler beschäftigt derzeit 260 Mitarbeitende weltweit; 15 davon in Fertigung, Service und Vertrieb im komplett renovierten Kübler Firmengebäude im indischen Pune. Die Arbeitsergebnisse entsprechen hier, wie an allen Standorten weltweit, zu 100 Prozent den  deutschen Qualitätsstandards.