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Synchron-Serielle-Schnittstelle SSI



Gegenüber der parallelen Schnittstelle kommt diese mit weniger Bauteilen aus und ist weniger störanfällig. Zur Übertragung sind wesentlich weniger Leitungen erforderlich als bei der parallelen Schnittstelle, zudem sind wesentlich größere Kabellängen möglich.

SSI_Ausgang_eingangsschaltung
SSI_Datenübertragung_de

Im Ruhezustand liegen die Takt- und Datenleitungen auf High-Pegel. Mit der ersten fallenden Taktflanke werden die aktuellen Encoder-Daten für die Ausgabe im Puffer gespeichert. Mit den danach steigenden Taktflanken werden die Daten bitweise, beginnend mit MSB, übertragen. Das Übertragen eines vollständigen Datenwortes erfordert n+1 steigende Taktflanken (n = Auflösung in Bit), z.B. 14 Taktsignale für eine vollständige Auslesung eines 13 Bit Gebers.

Nach der letzten positiven Taktflanke verbleibt die Datenleitung für die Dauer der Monoflopzeit t3 auf Low, bis der Geber wieder für ein neues Datenwort bereit ist. Die Taktleitung muss mindestens ebenso lange auf High verbleiben und kann danach wieder mit einer fallenden Flanke eine neue Auslesesequenz des Gebers beginnen.

Bitte beachten!
Nur bei Baureihen 5850, 5870, 5862, 5882 und 9081:
Die Datenaktualisierung erfolgt synchron mit dem Auslesezyklus. Die Daten sind also so aktuell, wie der zeitliche Abstand zwischen zwei Auslesungen. Ein periodisches Auslesen des Gebers in der Applikation entsprechend kurzen Zyklen wird daher empfohlen, um stets aktuelle Positionswerte zu erhalten. Eine mehrfache Auslesung des selben Datenwortes ist nicht möglich. Monoflopzeit des Gebers: t3 = max. 40 µs.

Nur bei neuen Sendix Absolut Drehgebern:
Die Datenaktualisierung erfolgt sofort mit der ersten fallenden Taktflanke des Taktsignals. Die Daten sind somit stets aktuell. Ist eine mehrfache Auslesung desselben Datenwortes erwünscht, so muss innerhalb der Zeitspanne t3 mit einer neuen Takt-Sequenz begonnen werden. Beendet man die Takt-Sequenz bevor die für eine vollständige Datenwortauslesung erforderliche Anzahl an Takten ausgegeben ist, so geht die Datenleitung nach einer Zeit t3 wieder auf High und signalisiert den Abbruch der zuletzt erfolgten Auslesesequenz sowie die Bereitschaft für die Ausgabe eines neuen Datenwortes. Monoflopzeit des Gebers: t3 = siehe Datenblatt.

 

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Download Grundlagen - gesammeltes Werk Zähler und Prozesstechnik
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