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Montage von Drehgebern



Die Wellen von Drehgebern und somit deren Lagerung sind Belastungen aufgrund unterschiedlicher Ursachen ausgesetzt:

  • Montagetoleranzen beim Anbau des Drehgebers (Radial- und Winkelversatz)
  • Thermische Veränderungen, z. B. Längenausdehnung der Antriebswelle
  • Verschleißwirkungen, z. B. Radialschlag der Antriebswelle oder Vibrationen

Diese Belastungen haben einen direkten Einfluss auf die Lebensdauer der Wellenlager und die Signalgüte.
Daher müssen bei der Montage von Drehgebern grundsätzlich Möglichkeiten zum Ausgleich solcher Kräfte vorgesehen werden. Dies sind in der Regel bei Drehgebern in Vollwellenausführung Wellenkupplungen zwischen Antriebs- und Drehgeberwelle, bei Hohlwellengebern Statorkupplungen, Befestigungsarme oder Drehmomentstützen zwischen Drehgeberflansch und Anbaufläche.

Ein Verzicht auf die Verwendung einer Kupplung und damit ein gleichzeitig starrer Anbau sowohl der Welle als auch des Gebergehäuses führt in der Regel zu unzulässig hohen Lagerlasten und daher zu verschleißbedingtem frühen Ausfall des Drehgebers.

Grundsätzlich dürfen bestimmte Lagerbelastungen nicht überschritten werden, um den Drehgeber nicht dauerhaft zu schädigen. Dies ist bei Hohlwellengebern bei sachgerechter Montage und Verwendung der von Kübler zur Verfügung stehenden Drehmomentstützen oder Statorkupplungen automatisch gegeben. Für Vollwellendrehgeber sind in den jeweiligen technischen Daten die maximal zulässigen axialen und radialen Belastungen angegeben.

 

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