Sicherheit ist - nicht zuletzt seit der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG - "integraler Bestandteil der Anlagenkonstruktion".
Bei der Wahl des richtigen Drehgebers für funktionale Sicherheit gilt der Grundsatz, dass Sicherheit durch das intelligente Zusammenspiel von Drehgeber, Steuerung und Aktuator erreicht wird.
Sendix SSI Absolut-Drehgeber mit zusätzlichem Sin/Cos-Inkrementalausgang und Inkremental-Drehgeber in Sin/Cos Ausführung sind zertifiziert verfügbar.
Aber Sicherheit geht darüber hinaus: Sichere Komponenten zeichnen sich durch eine robuste und zuverlässige Schnittstelle und eine besondere mechanische wie auch elektronische Belastbarkeit aus.
Um mit dem Drehgeber eine sichere Inkrementalinformation zu erreichen, muss die Steuerung die Gültigkeit der analogen, um 90° zueinander versetzten Sinus-Cosinus Signale mit Hilfe der Funktion sin² + cos² = 1 überwachen.
Für eine sichere Information über die absolute Position, zählt die Steuerung die Inkrementalimpulse und vergleicht das Ergebnis mit der ebenfalls vom Drehgeber bereitgestellten Absolutpositionen.
Für eine sichere Funktion in den Applikationen ist eine 100% zuverlässige mechanische Verbindung nötig. Mit entsprechend kräftig dimensionierten Anbauelementen wird ein Fehlerausschluss erreicht.
Folgende Sicherheitsfunktionen mit Drehgebern sind nach den Normen
DIN EN 13849-1 und DIN EN 61800-5-2 bis SIL3/PLe/Kat.4 realisierbar:
Safety Integrity Level (SIL) EN 62061 |
Wahrscheinlichkeit „gefährlicher Fehler” pro Stunde (1/h) |
Leistunsgrad (PL) EN ISO 13849-1 |
|---|---|---|
SIL 0 |
≥ 10 -5 to < 10 -6 |
a |
SIL 1 |
≥ 3 x 10 -6 to < 10 -5 |
b |
SIL 1 |
≥ 10 -6 to < 3 x 10 -6 |
c |
SIL 2 |
≥ 10 -7 to < 10 -6 |
d |
SIL 3 |
≥ 10 -8 to < 10 -7 |
e |
Ihre Ansprechpartner zu den Themen SIL Drehgeber und funktionale Sicherheit:
Arnold Hettich (Produktmanager)
Dr. Dirk Clemens (Vertriebsleiter)
Broschüre Funktionale Sicherheit